Reha nach Prostatakrebs  

Eine Krebserkrankung und ihre Therapie sind ein großer Einschnitt in das Leben und in den Alltag. Nicht selten kommt der Schreck: Krebs! Wieso ich? Die anschließende Behandlung sowie die Vorstellung „Leben mit Krebs“ kosten Kraft und bedeuten eine ständige Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Prostatakrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung unter Männern. Jährlich werden bundesweit etwa 60.000 Neuerkrankungen diagnostiziert. Sein oft langsames Wachstum unterscheidet ihn von anderen bösartigen Tumoren. Prostatakrebs tritt vor allem in höherem Alter auf.

Die folgenden Inhalte sollen einen Überblick über Lungenkrebs geben und bieten Ihnen einen Einblick in die anschließende Rehamaßnahme in der Paracelsus Klinik am See.

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Prostatakrebs, oder auch Prostatakarzinom, ist ein bösartiger Tumor der Vorsteherdrüse (Prostata) des Mannes. Die Prostata umschließt die Harnröhre ringförmig direkt unterhalb des Blasenausgangs

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Im Anfangsstadium verursacht Prostatakrebs keine Beschwerden. Beschwerden können dann auftreten, wenn das Prostatakarzinom eine gewisse Größe hat oder Metastasen die Lymphknoten und Knochen befallen hat. In einem fortgeschrittenen Stadium von Prostatakrebs können folgende Symptome auftreten: Schmerzen in der Prostata, Beeinträchtigung der Blasen- oder Darmentleerung oder Knochenschmerzen (Ischias-Beschwerden).

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Im Anfangsstadium, wenn der Krebs auf die Prostata beschränkt ist und keine Metastasen gebildet hat, ist eine Entfernung der Prostata durch einen operativen Eingriff möglich. Nebenwirkungen bei einer Operation lassen sich nicht immer vermeiden. Als unerwünschte Folgeerscheinungen treten häufig die Impotenz und die Harninkontinenz auf. Da die Operation sehr anspruchsvoll ist, ist es hier wichtig, sich eine Fachklinik mit entsprechend qualifiziertem Fachpersonal auszuwählen. Im Konzernverbund arbeiten wir hier zusammen mit der urologischen Fachklinik Paracelsus Klinik Golzheim. Alternativ zur Operation kann auch eine Strahlentherapie in Frage kommen. Bei der Strahlentherapie wird energiereiche Strahlung örtlich begrenzt auf den Tumorbereich der Prostata ausgerichtet.

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Wie sieht mein Leben nach dem Krebs aus, ist eine von vielen Fragen, die sich Betroffene und Angehörige stellen. In der onkologischen Reha ist das oberste Ziel, dass Sie die physischen und psychischen Auswirkungen der Erkrankung mit Unterstützung von qualifiziertem Personal verarbeiten können. Hier finden Sie Raum und Zeit, um sich mit Mitbetroffenen, mit einer ähnlichen Krankengeschichte, austauschen zu können.

Die Reha nach Prostatakrebs, die in der Regel drei Wochen dauert, schließt an die akute Krebstherapie an und führt die Behandlungen weiter. Sie soll Ihnen dabei helfen, wieder Kraft zu tanken und Erholung zu finden. In der Reha erhalten Sie auch Rat, wie Sie am besten mit den möglichen Folgen der Krebsbehandlung umgehen.

Unser spezielles Therapieangebot umfasst unter anderem: Sport- und Bewegungsübungen nach einer Prostata-Op.  Bei einer Inkontinenzstörungen stärken wir gezielt die Beckenbodenmuskulatur durch Physiotherapie. Darüber hinaus soll durch Bewegung und Fitness die körperliche und seelische Leistungsfähigkeit wiederhergestellt werden. Folgeschäden der aktiven Krebstherapie wie Lymphödeme oder der strahlenbedingte Verschluss von Lymphgefäßen werden in der Reha ebenfalls behandelt. Durch Fachärzte erhalten Sie bei uns spezielle Schulungen und Vorträge in Bezug auf den Umgang und Nachsorge von Prostatakrebs. Ihnen steht ebenfalls eine psychoonkologische Betreuung zur Krankheitsverarbeitung oder dem Erlernen von verschiedenen Entspannungsverfahren wie Meditation, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung zur Verfügung. Um alle sozialrechtlichen Fragen, der Erhalt oder Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit kümmert sich unser Sozialdienst.

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Je früher Prostatakrebs erkannt wird, desto bessere Heilungschancen gibt es. Daher sind die Vorsorgeangebote wichtig. Das gesetzliche Prostatakrebs-Früherkennungsprogramm bietet an, dass Männer ab 45 Jahren jährlich eine Tastuntersuchung der Prostata in Anspruch nehmen können. Diese Untersuchung erfolgt durch den Enddarm und wird auch als digital-rektale Untersuchung betitelt. Generell gilt: Ein gesunder Lebensstil, mit eingeschränktem Rauch- und Alkoholkonsum, einer ausgewogenen Ernährung und viel Bewegung senken zudem das Erkrankungsrisiko.

Alle Möglichkeiten ausschöpfen, um krebskranken Menschen und ihren Angehörigen zu helfen. Das ist der Anspruch der Deutschen Krebshilfe. Hier erhalten Sie weitere Informationen und Infomaterial zu Ihrer Krebserkrankung.

Blogbeiträge zum Thema Prostatakrebs:

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