Diagnostik

Diagnostisch beschränkt sich die Paracelsus-Klinik am See auf Maßnahmen, die zum Festlegen der einzelnen Rehabilitationsziele zusätzlich wichtig sind. Um unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden, werden bekannte Vorbefunde zur Krebserkrankung und zu sonstigen Gesundheitsstörungen berücksichtigt.

Die Krebserkrankung sowie die häufig notwendige radikale Therapie führt zu Krankheits- und Behandlungsfolgen, das heißt unter Umständen zu funktionellen Einschränkungen und verschiedenen Belastungen, die durch die speziell auf die Rehabilitation ausgerichtete Befunderhebung festgestellt werden müssen.

Die Diagnostik setzt sich beispielsweise zusammen aus:

  • Allgemeinmedizinischer und fachärztlicher Aufnahmeuntersuchung
  • Psychologischer Diagnostik zur Abklärung vorhandener Belastungsfaktoren
  • Physikalischer Diagnostik mit Belastungs-EKG, Lungenfunktionsmessung, gegebenenfalls krankengymnastischer Diagnostik
  • Klinisch-chemischem Labor (unter anderem mit Haemoccult-Test [zum Nachweis von nicht sichtbarem Blut im Stuhl], gegebenenfalls Tumormarkerbestimmungen)
  • Verschiedenen apparativen diagnostischen Untersuchungen (zum Beispiel EKG, Urinflussmessungen)
  • Bild gebenden Verfahren (Röntgen, Sonographie, Endoskopie)