Kniechirurgie

Orthopäden können schmerzende Gelenke schonend operieren

Wussten Sie, dass das Kniegelenk das größte Gelenk des Menschen ist? Es verbindet den Oberschenkel mit dem Unterschenkel und sorgt zusammen mit einem komplexen System aus Sehnen und Bändern dafür, dass wir gehen, springen, knien und uns hinsetzen können. 

Da wir unsere Kniegelenke jeden Tag mehr oder weniger stark beanspruchen, kommt es im Laufe unseres Lebens leider häufig zu Problemen. 

Zu den wichtigsten Erkrankungen, die die Orthopäden in der Paracelsus-Klinik München operativ behandeln, gehören der Gelenkverschleiß (Arthrose), Bänderrisse und Meniskusschäden.

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Medizinische Fachbegriffe: Das griechische Wort für Gelenk heißt „arthros“. Davon leiten Mediziner zwei weitere Fachbegriffe ab:

  • Eine Arthrose ist der frühzeitige Verschleiß der Gelenke. Eine Arthrose im Kniegelenk heißt Gonarthose, das Wort „gon“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Winkel oder Ecke.
  • Als Arthroskopie bezeichnen Ärzte ein Verfahren, bei dem sie in das Gelenk schauen (= skopein, griechisch). Das Wort lässt sich mit „Gelenkspiegelung“ übersetzen. Das medizinische Gerät zum Betrachten beispielsweise des Kniegelenks heißt Endoskop (éndon = innen), eine Mini-Kamera sendet dabei Bilder auf einen Bildschirm.

Arthroskopische Eingriffe

Orthopäden können viele Eingriffe am Knie arthroskopisch vornehmen, in den meisten Fällen erfolgt die OP minimal-invasiv – so bleiben nur kleine Narben zurück.

Bei einer Arthrose des Kniegelenks ist vor allem der Gelenkknorpel betroffen, sodass die Knochen zunehmend aneinander reiben und Entzündungen entstehen können. Die Schmerzen lassen sich durch eine so genannte Gelenktoilette lindern. Bei diesem arthroskopischen Eingriff „spülen“ Orthopäden Verklebungen und Ergüsse aus dem Gelenk. Zudem können sie die raue und aufgefaserte Oberfläche des Knorpels glätten.

Meniskusschaden: Zwischen dem Oberschenkel- und Schienbeinknochen liegen zwei Knorpelscheiben, die wie kleine Halbmonde (Meniskus, Plural: Menisken) aussehen. Sie stabilisieren das Kniegelenk und sorgen dafür, dass sich Druck und Kraft gleichmäßig übertragen. Eine Operation wird notwendig, wenn der Meniskus verletzt oder gerissen ist, da er nur schwach durchblutet ist und nicht von selbst heilen kann. Bei einem arthroskopischen Eingriff können Orthopäden

  • abgestorbene Teile eines Meniskus entfernen
  • einen gerissenen Meniskus nähen oder „tackern“, wobei sich die Fäden bzw. kleinen Pfeile später von selbst auflösen.

Riss des Kreuzbands: Um den Unterschenkel kontrolliert beugen zu können, gibt es im Knie zwei Kreuzbänder, die von der Seite betrachtet wie ein X aussehen. Gemeinsam mit den Seitenbändern halten sie das Kniegelenk zusammen. Wenn das vordere oder hintere Kreuzband reißt, ist eine Operation notwendig. Der Orthopäde entnimmt dafür eine körpereigene Sehne und ersetzt damit das gerissene Kreuzband.

Dr. Gerrit Hohmann
Facharzt für Orthopädie

Praxis:
Rosenheimer Straße 30
81669 München
Telefon: 089 6666 33 900
www.orthopaedie-am-gasteig.de

Dr. med. Martin Schindera
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Praxis:

Guardinistraße 186
81375 München
Telefon:  089 702033
www.orthopraxis-hadern.de

Dr. Metin Yildirim
Facharzt für Orthopädie

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Rosenheimer Straße 30
81669 München
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Dr. med. Katja Zücker
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
Fachgebiete: Sportverletzungen (auch Hochleistungsbereich), degenerative Veränderungen, rheumatologische und kindliche Erkrankungen, Fuß- und Sprunggelenksorthopädie, chronischer Überlastungsschäden, Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, insbesondere Schulter- und Kniegelenk, Behandlung von posttraumatischen/ degenerativen Wirbelsäulenveränderungen

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Guardinistraße 186
81375 München
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