Anästhesie

Damit die Operation schmerzfrei abläuft

Anästhesie – was ist das?

Das Wort Anästhesie bedeutet Empfindungslosigkeit oder Betäubung. Ziel der Anästhesie ist es, medizinische Eingriffe so sicher und angenehm wie möglich zu machen, indem der Schmerz an den betreffenden Stellen oder im ganzen Körper ausgeschaltet wird.

Narkose – was ist das?

Als Narkose bezeichnen Mediziner nur eine der drei Formen der Anästhesie, nämlich die Allgemeinanästhesie. Die Narkose versetzt den Patienten in einen schlafähnlichen und schmerzfreien Zustand. Während der Narkose beobachten die Anästhesisten die lebenswichtigen Körperfunktionen – wie die Atmung und den Kreislauf – und halten sie aufrecht.

Anästhesisten – wie sind sie ausgebildet?

Fachärzte für Anästhesie haben Medizin studiert und im Anschluss daran eine fünf Jahre dauernde Anästhesie-Ausbildung absolviert. Während dieser Zeit lernen die Mediziner 48 Monate in der Anästhesie und 12 Monate in der Intensivmedizin. Viele Anästhesisten nehmen an Weiterbildungen teil und führen dann die Zusatzbezeichnungen für die Notfallmedizin, die Intensivmedizin oder die Spezielle Schmerztherapie bzw. die Algesiologie.

Ihr Ansprechpartner:

Dr. med. Karim Merzoug (Expertenprofil)

  • Leiter der Fachabteilung Anästhesie der Paracelsus-Klinik München
  • Facharzt für Anästhesie
  • Spezieller Schmerztherapeut und Algesiologe
  • Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie, Stellvertretender Leiter der Sektion München

Mitgliedschaften

  • Berufsverband Deutscher Anästhesisten
  • Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin
  • Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes
  • Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie
  • International Association for the Study of Pain
  • Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur
  • Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren

Ärzteweiterbildung "Schmerz und Schinken"

Zu der monatlich stattfindenden Veranstaltung lädt Dr. Karim Merzoug in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie in die Paracelsus-Klinik München ein.

Verschiedene Fachgebiete: Die fünf bis zehn Teilnehmer der Schmerzkonferenz aus verschiedenen Fachgebieten verfolgen etwa eine Stunde lang die Berichte eines chronischen Schmerzpatienten, um dann mindestens eine weitere Stunde über die möglichen Ursachen, Diagnose- und Therapiemethoden zu diskutieren.

Austausch mit Kollegen: Die Patienten kommen über die Krankenkassen in die Klinik, weil sie als besonders schwierige Fälle eingestuft werden. Dr. Merzoug: "Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, dass sich bei uns Kliniker und niedergelassene Ärzte austauschen. So können wir eine viel größere Bandbreite an Themen besprechen.“

Die Fakten: Nur 60 Ambulanzen, Kliniken, Kassenpraxen und reine Schmerzpraxen in Deutschland bieten qualifizierte Fortbildungen für Ärzte an, die den Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie entsprechen. Die meisten Schmerzkonferenzen wenden sich nur an klinische bzw. nur an niedergelassene Ärzte, eine Mischung aus beiden Gruppen gibt es selten.

Übrigens: In der Paracelsus-Klinik München wird während der Fortbildung Schinken gereicht, daher der Titel „Schmerz und Schinken“.

Weitere Infos: