Reha nach Brustkrebs  

Eine Krebserkrankung und ihre Therapie sind ein großer Einschnitt in das Leben und in den Alltag. Nicht selten kommt der Schreck: Krebs! Wieso ich? Die anschließende Behandlung sowie die Vorstellung „Leben mit Krebs“ kosten Kraft und bedeuten eine ständige Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Die Therapie bei Brustkrebs hängt von der Größe des Tumors ab und davon, ob der Krebs bereits Metastasen gebildet hat. Die operative Entfernung mit anschließender Strahlentherapie ist eine der häufigsten Kombinationen.

Die folgenden Inhalte sollen einen Überblick über Brustkrebs geben und bieten Ihnen einen Einblick in die anschließende Rehamaßnahme in der Paracelsus Klinik am See.

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Unter der Bezeichnung Brustkrebs werden bösartige Tumoren der Brustdrüse zusammengefasst. Nicht selten spricht man auch vom Mammakarzinom. Brustkrebs betrifft vor allem Frauen, in seltenen Fällen können auch Männer betroffen sein.

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Brustkrebs entwickelt sich häufig über viele Jahre hinweg und ist anfangs von außen nicht erkennbar. Die ersten Hinweise auf eine Brustkrebserkrankung können ertastbare oder sichtbare Knoten in der Brust oder der Achselhöhle sein. Lassen Sie Veränderungen an der Brust immer von einem Facharzt untersuchen.

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Die Therapiemöglichkeiten werden bei einem Mammakarzinom individuell auf den Patienten sowie den Fortschritt der Krebserkrankung ausgerichtet. Die Art der Behandlung ist davon abhängig, wie groß der Tumor ist und, ob der Krebs bereits Metastasen gebildet hat. In den meisten Fällen stützt sich die Behandlung auf drei Schritten: die operative Entfernung des Tumors mit anschließender Strahlentherapie und medikamentöser Therapie.

Befindet sich der Tumor in einem frühen Stadium, so lässt er sich durchaus in einem brusterhaltenden operativen Eingriff komplett entfernen. Im Gegensatz zu einer kompletten Brustentfernung mit Entfernung der Lymphknoten aus der gleichseitigen Achselhöhle ist das Restrisiko einer erneuten Tumorbildung nach einer brusterhaltenden Operation erhöht. Aus diesem Grund folgt im Anschluss an eine Operation häufig eine Bestrahlung.

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Wie sieht mein Leben nach dem Krebs aus, ist eine von vielen Fragen, die sich Betroffene und Angehörige stellen. In der onkologischen Reha ist das oberste Ziel, dass Sie die physischen und psychischen Auswirkungen der Erkrankung mit Unterstützung von qualifiziertem Personal verarbeiten können. Hier finden Sie Raum und Zeit, um sich mit Mitbetroffenen, mit einer ähnlichen Krankengeschichte, austauschen zu können.

Die Reha nach Brustkrebs, die in der Regel drei Wochen dauert, schließt an die akute Krebstherapie an und führt die Behandlungen weiter. Sie soll Ihnen dabei helfen, wieder Kraft zu tanken und Erholung zu finden. Zudem soll Ihnen der Übergang in den Alltag und die Berufstätigkeit erleichtert werden. Für alle Brustkrebspatienten im berufstätigen Alter hat die Paracelsus Klinik am See einen spezialisierten Therapiepfad, die Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR).

Unser Therapieangebot umfasst unter anderem: Weitreichende Sport- und Bewegungstherapien, um die körperliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und Fatigue (Erschöpfungs-Syndrom) entgegenzuwirken. Physiotherapie hilft gegen Beeinträchtigungen der Schulter-Arm-Beweglichkeit nach einer Brust-Op. Ebenfalls steht Ihnen eine psychoonkologische Betreuung bei individuellen Problemen, zur Krankheitsverarbeitung oder zum Abbau von Ängsten und Depressionen zur Verfügung. Hier haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, verschiedene Entspannungsverfahren zu erlernen. Lymphödeme oder Polyneuropathie sind häufige Begleiterkrankungen, die wir in der Reha mit behandeln. Auch unsere wahrnehmungsorientierte Narbenbehandlung kann Ihnen bei Taubheitsgefühlen der Brust und Narbe helfen.

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Die Brust ist ein Organ, welches sich gut untersuchen lässt. Wird der Tumor rechtzeitig erkannt und behandelt ist dieser meistens heilbar. Für die Früherkennung von Brustkrebs sind daher vor allem Früherkennungsuntersuchungen beim Gynäkologen wichtig. In einem ersten Schritt ist es ratsam, die Brust einmal pro Monat selbst abzutasten. Ergänzend hierzu wurde das Mammographie-Screening für Frauen von 50 bis 69 Jahren eingeführt, um mit regelmäßigen Kontrollen, die noch nicht tastbaren Tumoren frühzeitig entdecken und therapieren zu können. Ein gesunder Lebensstil, mit eingeschränktem Rauch- und Alkoholkonsum, einer ausgewogenen Ernährung und viel Bewegung senken zudem das Erkrankungsrisiko.

Alle Möglichkeiten ausschöpfen, um krebskranken Menschen und ihren Angehörigen zu helfen. Das ist der Anspruch der Deutschen Krebshilfe. Hier erhalten Sie weitere Informationen und Infomaterial zu Ihrer Krebserkrankung.

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