Dranginkontinenz

Dranginkontinenz

Die Dranginkontinenz der Frauen mindert das Lebensgefühl erheblich. Wer an Dranginkontinenz leidet, muss ständig auf die Toilette. Der oft schmerzhafte Harndrang kommt sehr plötzlich und heftig, im Anschluss sofort auch der Harn. Oft schaffen es die Patientinnen nicht mehr auf die Toilette. Tag und Nacht sind sie mit ihrer Inkontinenz beschäftigt. Ein Gang in die Stadt, eine Fahrt mit dem Auto, ein Spaziergang am Rhein – immerzu brauchen die Betroffenen eine Toilette. In den meisten Fällen sind die Ursachen für dieses Krankheitsbild unklar. Erkrankungen wie Diabetes oder Infekte der Blase können dazu führen, im Laufe der Diagnostik werden auch immer neurologische Störungen ausgeschlossen. Diesen Patientinnen kann über konservative Behandlungsmethoden – Beckenbodentraining, Physiotherapie, Elektrostimulation und medikamentöse Therapie – geholfen werden. Auch ein Blasentraining ist möglich. Bei gleich bleibender täglicher Trinkmenge dehnt die Patientin dabei bewusst die Abstände zwischen den Toilettenbesuchen aus. Die Blase kann auf diese Weise bald mehr Urin aufnehmen und auch behalten. Senkungen der Gebärmutter oder der Scheide können ebenfalls zu Beschwerden führen. Auch hierbei bietet das KONZ sein gesamtes Therapiespektrum betroffenen Frauen an.